Deutsche Spuren in meiner Region.

Прошел конкурс письменных работ-эссе на немецком языке Deutsche Spuren in meiner Region“. Лучшими работами признаны эссе Семенчук Полины, ученицы МАОУ СОШ №53 г. Ростова н/Д;  и Ивановой Дарьи, ученицы Саркеловской СОШ Цимлянского района Ростовской области.

Благодарим всех участников мероприятий за активную поддержку и плодотворное сотрудничество!

Предоставляем Вашему вниманию работы победителей.

Ssementschuk Polina
               
                                                          "Deutsche Spuren in meiner Region".

Unsere Schule Nr.53 hat seit langer Zeit Partnerbeziehungen mit Gymnasien aus NRW, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt und wir pflegen den jährlichen Schüleraustausch. Das Ziel ist das Eintauchen ins Sprachmilien, Vervollkommnung der Deutschkenntnisse, Bekanntschaft mit der Kultur und Sitten und Bräuchen des deutschen Volkes. Zum Glück habe ich dieses Jahr die Möglichkeit nach  Deutschland als Teilnehmerin des Programms  „Gastschüler in Deutschland" zu gehen.
Indem ich mich mit der deutschen Geschichte bekannt machte, fragte ich mich, welche Spur die Deutschen in der Geschichte des Dongebietes hinterlassen hatten. Einiges davon wusste ich aus den Erzählungen meines Opas. Ein guter Kenner der regionalen Geschichte, erzählte er mir, dass im Norden des Gebietes die Städte Morosowsk und Millerowo die Zentren der deutschen Siedlungen bildeten.
Doch besonders groß war der deutsche Beitrag in die Entwicklung des Gebietes des Donkosakenherres und der Stadt Taganrog.
Bei einem Ausflug nach Taganrog, das am Asowschen Meer vom Peter I.    (dem Ersten) gegründet wurde, machte ich die Bekanntschaft des Professors Dr. Kukuschin. Als gebürtiger Taganroger, weiß er sehr gut welche Spur die Deutschen in der Stadtgeschichte hinterlassen haben. Alles begann noch  19. Jahrhundert:
·  1806 schlug der Bürgermeister Kampenhausen den Einwohnern vor einen Stadtpark anzulegen, der jetzt 2010 Jahre alt ist und die Stadt nach wie vor schmückt.
· 896 wurde rund um das Hüttenwerk eine deutsche Siedlung aus 15 einstöckigen Häusern zu je zwei Wohnungen angelegt, da die meisten Ingeneure und Techniker Deutsche waren. Diese Siedlung gab es bis 1960.
Bekannt ist auch, dass die deutsche Familie Lackiahr ein Waisenhaus stiftete, was sehr rührend ist.
·    1932, also schon im 20. Jahrhundert beteiligten sich die Deutschen am Bau der größten Werkhalle in Europa: 1200 m lang. Diese Werkhalle ist bis heute voll funktionsfähig. Das ist bei Weitem nicht alles, was die Deutschen in der Wirtschaft und Kultur des Dongebietes und ganz speziell in Taganrog geleistet haben. Deshalb pflegen die dankbaren Taganroger diese Geschichte und machen die Touristen mit der bleibenden Spur, die die Deutschen in der Stadtgeschichte hinterlassen haben, bekannt.
Natürlich darf man auch heute die Spuren einer anderen Kultur und die Taten der Vertreter einer anderen Nationalität nicht vergessen beziehungsweise verfälschen. Diese Schlussförderung mache ich, weil ich mich mit den deutschen Spuren im Dongebiet vertraut gemacht habe. Darüber werde ich auch meinen Altersgenossen und Klassenkameraden in Deutschland erzählen.


Iwanowa Darja
Deutsche Spuren in meiner Region
Wer nach deutschen Spuren sucht, der muss schon genau hinschauen. Es gibt sie in Brasilien, in Paraguay und auch in Russland, z.B in einer kleinen Stadt Zimljansk, die in der Don Steppe am Ufer des Zimljansker Meers liegt.
Ich habe lange gedacht, ob es wichtig und aktuell für uns ist, deutsche Spuren in meiner Region zu finden?  Ich halte das für richtig, die deutsche und russische nationale Mentalität im Kontakt zu berücksichtigen.
In Zimljansk wohnten und wohnen viele bekannten Menschen verschiedener Nationalitäten. Darunter sind Baumeister von den Raketen, sowjetischer Militärführer und andere. Zimljansk ist schon viel Zeit durch die Weinbereitung bekannt, deshalb verbinde ich deutsche Spuren in meiner Region mit Leonid Karlowitsch Gelmbreht. Seine Mutter war Russe, sein Vater war Deutsche. Im Jahr 1925 wurde er als Weinbauer von dem  Gemeinschaft "Zimladar" und dann als Agronom von Beruf. Einmal kam eine unerwartete Idee, in Zimljansk einen Bezugspunkt der Weinbereitung zu schaffen. Leonid Gelmbreht übte sein ganzes Leben in der Herstellung neuer Geräte aus, um die Bodentemperatur zu messen, und schaffte eine Vorrichtung zur künstlichen Befruchtung bestimmter Sorten von Trauben.
Einige meinen, dass wir nur auf die russischen Gelehrten stolz könnten. Ich bin der Meinung, dass wir in jeder Zeit die bekannten Menschen unserer Heimat kennen sollen.
Jetzt befindet sich Weinwerk auf dem Ort vom  Bezugspunkt von Gelmbreht. Mit seinen Leistungen trat Leonid Karlowitsch in die Zahl von herausragenden Wissenschaftlern des Landes. So ist eine der deutschen Spuren zu einem kleinen Teil der russischen Kultur geworden.